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Operationsmethoden

Osteoplastische Kieferhöhlenoperation

(Knochendeckelmethode nach Lindorf)

Mit der Entwicklung der osteoplastischen Kieferhöhlenoperation (Knochendeckel-  methode nach Lindorf*) begann eine neue Ära der Kieferhöhlenchirurgie. Die schleimhautschonende Methode mit sofortigem Verschluss des Zugangs in der facialen Kieferhöhlenwand durch einen facettiert geschnittenen Knochendeckel verband bei dem Eingriff den Funktionserhalt mit einer guten Übersicht und vermied die zahlreichen Nachteile der früheren Radikaleingriffe (z. B. Caldwell-Luc).

Während bei Belüftungs- und Drainageproblemen heute in der Regel endoskopische Eingriffe durch den HNO-Kollegen im Sinne der FESS (Funktionell endoskopische Sinuschirurgie) erfolgen, erfordern Probleme wie größere Fremdkörper, verlagerte oder dislozierte Zähne, Mykosen, große Zyste, Tumore oder komplexe Rezidivoperationen nach wie vor einen osteoplastischen Zugang von oral und werden auch heute nach der von Prof. Lindorf beschriebenen Methode operiert.

(*) Von HNO-ärztlicher Seite wurde die Knochendeckelmethode 4 Jahre später nochmals publiziert, offenbar in Unkenntnis der Originalarbeit von Prof. Lindorf. Da Prof. Feldmann als damaliger Autor es leider versäumt hat, diesen Sachverhalt richtig zu stellen, wird die Urheberschaft der Methode teilweise auch von HNO-ärztlicher Seite für sich reklamiert.
In den kieferchirurgischen Lehrbüchern wird sie allerdings korrekt Prof. Lindorf zugeordnet.

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