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Dysgnathie

Operationsvorbereitung

Die Operation ist für ein erfahrenes Operationsteam ein sicheres, routinemäßiges und für Sie relativ wenig belastendes Verfahren. Sie kann jedem Patienten auch in höherem Alter guten Gewissens empfohlen werden.

In einem Aufklärungsgespräch und einem ausführlichen Merkblatt werden Sie über den Eingriff und mögliche Komplikationen informiert. Scheuen Sie sich beim Aufklärungsgespräch nicht, Fragen zu stellen, um alles zu erfahren was Sie wissen wollen. Fragen Sie auch ruhig Ihren Chirurgen nach der Zahl der Patienten, die er bereits so operiert hat, wie er es Ihnen vorschlägt. Die Erfahrung des Chirurgen ist gerade bei diesen Eingriffen von großer Bedeutung. Wenn Ihnen die Aufklärung genügt, entscheiden Sie sich, ob Sie in den vorgeschlagenen Eingriff einwilligen.

Die Operation sowohl des Unter- wie auch Oberkiefers erfolgt unter stationären Bedingungen in Allgemeinanästhesie (Vollnarkose). Deshalb sind zunächst die üblichen Voruntersuchungen auf Narkoseverträglichkeit und auf weitere Risiken erforderlich. Die Untersuchung auf Narkosefähigkeit kann etwa 4 Wochen vor dem Operationstermin ambulant Ihr Hausarzt oder Internist vornehmen.

Obwohl das Thromboserisiko sehr gering ist, wird bei uns aus Sicherheitsgründen prä- und postoperativ eine Heparinisierung (Blutverdünnung) vorgenommen. Weitere Untersuchungen, wie die 3D-Röntgendiagnostik, die genaue Gesichtsschädelvermessung (cephalometrische Untersuchung) und die Funktionsanalyse (zentrale Bissregistrierung), erfolgen durch uns ebenfalls ambulant und beanspruchen Sie nur wenig, noch weniger dann die erforderlichen Laborarbeiten, wie die Modelloperation und die Splintanfertigung.

Bei langjähriger Fehlbisslage kann es durch die Fehlstellung und Fehlbelastung bereits zu vorzeitigen Verschleißerscheinungen an den Kiefergelenken gekommen sein. Vielleicht haben Sie schon einmal oder häufiger Kiefergelenkknacken bemerkt oder bereits Gelenksbeschwerden gehabt. Die Kiefergelenke haben einen ähnlichen Aufbau wie das Kniegelenk. Mit Hilfe eines Meniskus, d. h. einer knorpeligen Pufferscheibe, werden die Bewegungen im Gelenk abgepolstert. Wenn dieser sogenannte Diskus viele Jahre einer falschen Belastung ausgesetzt ist, kann es zu Verschleißerscheinungen mit später auftretenden chronischen Gelenkbeschwerden kommen. Der Zustand des Kiefergelenks kann bei Bedarf vorher mit Hilfe einer Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht werden. In der Regel ist dies nicht notwendig, da die Verschleißerscheinungen nicht rückgängig zu machen sind. Durch die Umstellung wird aber die Belastungssituation normalisiert. Trotzdem kann es im Einzelfall weiter zu Gelenkbeschwerden kommen.

Beurteilung des Kiefergelenkes anhand einer DVT-Aufnahme
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