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Dysgnathie

Diagnose der Kieferfehlstellung

Bei einem normalen, harmonischen Gesichtsprofil sind Kiefer-, Nasen- und Stirndrittel etwa gleich hoch. Die Bisslage (Verzahnung) ist normal (Neutralbiss). Bei einer Kieferfehlstellung muss dreidimensional analysiert werden, wo die Störung liegt:

Bei einem Rückbiss (Retrognathie) kann der Unterkiefer unterentwickelt sein und damit die Kinnspitze zu weit zurückliegen (mandibuläre Retrognathie) oder es kann der Oberkiefer, d. h. das Mittelgesicht zu weit vorstehen (maxilläre Prognathie). Bei einem Vorbiss (Prognathie) kann der Unterkiefer überentwickelt sein (mandibuläre Prognathie) und die Kinnspitze zu weit vorne liegen (Progenie). Es kann aber auch der Oberkiefer unterentwickelt sein(Mittelgesichtshypoplasie). Bei einem offenen Biss ist das untere Gesichtsdrittel zu hoch.

Bei einem tiefen Biss ist das Gegenteil der Fall. Sitzt der Oberkiefer zu tief, sieht man beim Lächeln zu viel Zahnfleisch (Gummy smile).Von vorne betrachtet führt eine Seitverschiebung eines Kiefers (Laterognathie) zu einer Gesichtsasymmetrie. Ein weiteres Problem kann ein zu schmaler Kiefer darstellen. Neben der falschen Verzahnung (Kreuzbiss) und dem fehlenden Platz für die Zähne (Engstand) ist er auch ästhetisch von Nachteil, da ein „breites Lächeln“ mit gut sichtbaren Zähnen im Wangenbereich dem Schönheitsideal entspricht.

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