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N I Z - Nürnberger Implantologie Zentrum e. V.

Fortbildungsinstitut für zahnärztliche Implantologie
Leitung Prof. Dr. Dr. Lindorf

Kursangebote

Im Herbst 2011 wird unsere nächste Praxisfortbildung zu implantologischen Themen stattfinden. Näheres erfahren Sie in Kürze hier auf unserer Hompage.

Praxiskurs am 26.02.2010
"Sicher implantieren durch neue Instrumente und 3D-Diagnostik" Teil II
(Seite 1) - mit Teilnehmerbericht von Dr. J. Lehner. Weiterlesen …

Praxiskurs am 30.01.2009
"Sicher implantieren durch neue Instrumente und 3D-Diagnostik" Teil I (Seite 2) - mit Teilnehmerbericht von Dr. J. Lehner. Weiterlesen …

Praxiskurs am 25.01.2008
"Computergestützte 3D-Navigation in der Zahn-Implantologie mit dem neuen ExpertEase® System"
(Seite 3) - mit Teilnehmerbericht von Dr. Ch. Grundel. Weiterlesen …

Praxiskurs am 26.01.2007
"Knochen, Weichgewebe und Keramik - die Ästhetik in der Implantologie" (Seite 4) - mit Teilnehmerbericht von Dr. R. Bönsel. Weiterlesen …

 

High-Level Praxiskurs vom 26. Februar 2010

"Sicher implantieren durch neue Instrumente und
 3D-Diagnostik" Teil II

 

 

 

 

 


Die Ruhe vor dem Sturm....

 

 

 

 

gespanntes Zuhören beim Vortrag von Prof. Lindorf und Frau Dr. Müller-Herzog

 

Der implantologische "Maximalfall" - der Patient wollte eine komplette Sanierung, alles auf Implantaten und alles fest.
Er wollte keinen Tag ohne Zähne sein und auf keinen Fall eine Prothese tragen.....
eine Herausforderung!

 

 

 

 

 

Prof. Lindorf entspannt vor der Live-Operation

 

 

 

 

 

 

das Implantat-Assistenz-Team

 

 

 
 

während der Live-Operation konnten die Teilnehmer jeden Handgriff von Prof. Lindorf im Auditorium per Videoübertragung mitverfolgen

 

 

 

 

 

.... es wurde natürlich auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt

 

 

 

 

 

angeregte Fachdiskussionen in der Pause

 

 

 

 

Dr. Müller-Herzog und Herr G. Stachulla (ZTM) im Duett bei ihrem gemeinsamen Vortrag 

 

 

 

 

 

selbst zu fortgeschrittener Stunde war die Stimmung noch gut

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Sedlmeir(ExpertEase, Dentsply, Frau Raesig und Herr Seis (Fa. Friadent Dentsply)  

 

 

 

auch diesmal konnten die Teilnehmer wieder selbst interessante DVT-Fälle am Laptop anschauen und sich mit dem Betrachterprogramm vertraut machen

 
 

Sicher implantieren durch neue Instrumente und
3D-Diagnostik Teil II

Teilnehmerbericht vom Praxiskurs am 26.02.2010
von Dr. Jonas Lehner

Organisation: Fa. Friadent Dentsply
 

Der aktuelle Praxiskurs von Prof. Lindorf und seinem Team am 26.02.2010 fand zwar unter dem gleichen Motto wie im Vorjahr statt, er bot aber wie erwartet interessante neue Fallbeispiele und viele neue Aspekte zu der nach wie vor sehr aktuellen Thematik. Durch das neu gestaltete Programm kamen auch „Wiederholungstäter“, die die Kurse schon mehrfach besuchten, voll auf ihre Kosten.

Im ersten Teil wurde ein Patient vorgestellt, dessen chirurgischen Behandlungsverlauf Professor Lindorf und Frau Dr. Müller-Herzog vor kurzem auch als den „implantologischen Maximalfall“ in der ZMK publiziert hatten. Ausgangssituation war ein stark parodontal geschädigtes Gebiss mit Sanierungsbedarf, aber noch festen Kronen bzw. Brückenversorgungen. Der Patient wünschte eine festsitzende Versorgung auf Implantaten. Er war nicht bereit, als Übergangslösung einen abnehmbaren Zahnersatz zu tragen, sondern wünschte die Versorgung in einem Schritt. Nach einer 3D-Diagnostik und Planung erfolgte eine navigierte Umsetzung mit dem ExpertEase™-System unter Verwendung knochengestützter Führungsschablonen. Es wurden in einer Sitzung alle Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer extrahiert, ein externer Sinuslift beidseits durchgeführt und dann im Oberkiefer 10 XiVE-Implantate und im Unterkiefer 8 XiVE-Implantate geführt inseriert. In gleicher Sitzung erfolgte die Eingliederung einer vorbereiteten Sofortversorgung mit Kunststoffbrücken im Oberkiefer und Unterkiefer. Nur die Implantate im Sinusliftbereich beidseits heilten unbelastet ein und wurden nach 8 Monaten freigelegt. Abschließend wurde der Patient mit kleinspannigen Zirkonbrücken auf individuellen Abutments prothetisch versorgt.

Frau Dr. Müller-Herzog und Gastreferent ZTM Gerhard Stachulla referierten im Wechsel step by step die Planung und Behandlung dieses spektakulären Falles und stellten dabei im „Team-Approach“ die diagnostischen, chiurgischen, prothetischen und zahntechnischen Aspekte dar. Als Höhepunkt zeigte sich der Patient live und beantwortete die Fragen des Auditoriums.

Nach einer Kaffee-Pause ging es um das zweite Thema des Kurses, den Sinuslift. Nach einem Einführungsvortrag von Frau Dr. Müller-Herzog demonstrierte Professor Lindorf in einer Live-Operation das Vorgehen: Bei dem Patienten war eine große Schaltlücke im linken Oberkiefer regio 24-26 zu versorgen. Der endständige Pfeilerzahn 27 war beherdet und nicht zu erhalten. Wir konnten live mitverfolgen, dass beim Sinuslift die Präparation eines Knochendeckels (entsprechend der Knochendeckelmethode nach Lindorf bei der Kieferhöhlenoperation) selbst unter Verwendung des modernen Piezochirurgie-Gerätes der 3. Generation nicht einfach ist und das Knochensepten in der Kieferhöhle die Präparation zusätzlich erschweren können. Routiniert und sicher führte Professor Lindorf aber auch unter diesen schwierigen Verhältnissen den Eingriff durch. Dabei waren die Vorteile des von ihm selbst entwickelten Sinuskrallen-Hakens zum Abhalten der Weichgewebe erkennbar. Neben der guten Übersicht wird so vor allem ein kontaminationsfreies Einbringen des Augmentationsmaterials ermöglicht. In gleicher Sitzung inserierte Professor Lindorf dann 3 XiVE-Implantate regio 24, 25 und 26 und entfernte den beherdeten 27. Die perfekte Röntgenkontrolle wurde im späteren Verlauf des Kurses noch präsentiert und der Patient verlies vor unseren Augen munter und guter Dinge die Praxis.

Nach einer weiteren Pause führte uns Frau Dr. Müller-Herzog noch in die 3D-Diagnostik mittels DVT ein. Sie stellte das in der Praxis vorhandene KaVo 3D eXam vor mit seinen vielfältigen Möglichkeiten und dem breiten Indikationsspektrum im Kopfbereich, auch fachübergreifend. So demonstrierte sie das Betrachtungsprogramm zunächst am Beispiel des Patienten der Live-Operation. Eindrucksvoll war die genaue diagnostische Beurteilungsmöglichkeit des gesamten NNH-Bereiches.

Abschließend hatten wir die Möglichkeit, selbst mit dem DVT-Betrachterprogramm zu arbeiten: Die Praxis stellte mehrere Laptops und DVT-Datensätze von interessanten Fallbeispielen zur Verfügung. Während einige Kollegen von dieser Möglichkeit auch nach über 5 Stunden intensiven Fortbildungskurs noch ausgiebig Gebrauch machten, verabschiedeten sich andere dann doch lieber ins wohlverdiente Wochenende.

Während des gesamten Kurses erfolgte eine angeregte Diskussion, die sich auch in die Pausen fortsetzte. Neben den Referenten standen hier Frau Räsig, Frau Sedlmeier und Herr Seis von der Fa. Dentsply als Produktexperten und Ansprechpartner zur Verfügung. Auch für das leibliche Wohl war wieder gut gesorgt. Fazit: Wiederum eine hochkarätige Fortbildung in angenehm familiärer Atmosphäre!

 

Unsere Sprechzeiten

Montag + Donnerstag8-18 Uhr
Dienstag + Mittwoch8-19 Uhr
Freitag8-17 Uhr
Samstags nach Vereinbarung

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Telefon: 0911-2870770
Telefax: 0911-269851
E-Mail: service@professor-lindorf.de

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